Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge …

26. Blüthener Gespräch
Hoffnungsvoll und engagiert leben

Ein altes Wort und seine Geschichte
Impuls Peter Radziwill

Viele Legenden ranken sich um Martin Luther und die Bäume. Er liebte sie und erfreute sich an ihnen, so sah er im frischen Grün der ausschlagenden Bäume im Frühling ein Sinnbild für die Auferstehung der Toten. In den Bäumen soll er die göttliche Gnade im irdischen Leben gesehen haben. „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll er einst gesagt haben.

Dass Luther es so gesagt hat, lässt sich nicht nachweisen. Aber dass das Wort vielfach benutzt wurde, ist bekannt: als Hoffnungswort, als politische Mobilisierungsparole, als Bild für das über diese Welt hinausreichende Heil. Ist es auch ein Wort, das wir heute verwenden können? Wie könnten wir es verwenden?

Donnerstag 23. Februar 18.00 Uhr
im Pfarrhausmuseum


Bild Andreas Hermsdor www.pixelio.de