Friedensglocken-Pferdetreck

55. Blüthener Gespräch
Helmut Kautz berichtet von einer ungewöhnlichen Reise


Bild © Helmut Kautz

Ein außergewöhnliches Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzte 2025 der Friedensglocken-Pferdetreck. Am 8. Mai, dem 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa, startete der Treck in Berlin mit dem Ziel Jerusalem. Pferde und Kutschen transportierten eine Friedensglocke, die aus eingeschmolzenem Militärschrott gegossen wurde.

Über mehr als 3.500 Kilometer führte die Reise durch Europa bis nach Israel. Unterwegs begegneten die Teilnehmer Menschen verschiedener Kulturen und Religionen und warben für Dialog, Verständigung und ein friedliches Miteinander. Am 13. November 2025 erreichte der Treck schließlich Jerusalem. Dort wurde die Friedensglocke feierlich an die jüdisch-arabische „Hand in Hand“-Schule übergeben, in der jüdische, muslimische und christliche Kinder gemeinsam lernen.

Donnerstag 19. November 18.00 Uhr
Pfarrhausmuseum