Archiv 2021


26. Mai 2021
Pfarrhausmuseum und zoom
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

Vorstandssitzung
Trägerverein Pfarrhausmuseum Blüthen e.V.


3. Juli 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

Mitgliederversammlung
Trägerverein Pfarrhausmuseum Blüthen e.V.


28. August 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

Der Prignitzer Heimatverein zu Gast

Auf seiner Rundreise über Nebelin, Waterloo und Schönfeld besucht der Prignitzer Heimatverein auch das Pfarrhausmuseum, Kaffee und Kuchen der Pfarrfrau Gerlinde Groß inklusive.


19. September 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

2. Jahresfest am Pfarrhausmuseum

Im vergangenen Corona-Jahr war das Jahresfest eines der wenigen Feste, die gefeiert werden konnten, bei schönem Wetter und mit vielen Gästen. Auch in diesem Jahr wird es wieder so ein Fest geben. Neben den bewährten Programmpunkten wird es in diesem Jahr ein besonderer Höhepunkt sein, dass der in jahrelanger Arbeit restaurierte historische Leichenwagen – standesgemäß mit Pferden gezogen – in Blüthen eintreffen wird, um dort künftig in dem eigens errichteten Pavillon ausgestellt zu werden.

Es gibt Musik und Gespräche, Gute Worte und Gottes Segen, Führungen im Pfarrhausmuseum, Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und Getränke. Es sind dabei die Blüthener Jagdhornbläser, das Duo Sweet Harmony mit Diana Symossek und Matthias Stutzke, Pfarrerin Agnes Maria Bull und Pfarrer Michael Uecker im Gespräch … jede und jeder ist eingeladen.


30. September 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

15. Blüthener Gespräch
Anleitung zum Unglücklichsein
Eine nicht unernste Lesung mit Texten von Frangois Lelord und Paul Watzlawick

Peter Radziwill | Lesung

„Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts abgetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich auch noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er .Guten Tag‘ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: .Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!'“ Eigentlich könnte man doch ganz zufrieden sein. Wären da nicht… die anderen Menschen und die Politik und überhaupt … Warum soll ich zufrieden sein? Es sind nicht nur die fakenews der anderen, die das Leben schwer machen, sondern im Menschen selbst scheint es etwas zu geben, das dem Glück im Wege steht.


28. Oktober 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

16. Blüthener Gespräch
Das weiße Band
Film und Gespräch

In der Prignitz, in Netzow wurde großes Kino gedreht. Der Schwarz-Weiß-Film beleuchtet die Situation in einem Dorf am Vorabend des 1. Weltkriegs. An oberster Stelle der Dorfhierarchie stehen der adelige Gutsherr, der Arzt und der Pfarrer, welcher seine Kinder für das kleinste Vergehen zur Strafe ein weißes Band tragen lässt. Der Dorffrieden wird durch mysteriöse Ereignisse gestört: Der Arzt erleidet einen Unfall. Der Sohn des Gutsherren wird entführt. Der Sohn Hebamme schwer misshandelt. Stecken die Kinder und Jugendlichen des Dorfes dahinter, die ihre eigene Erziehung in diesen Taten widerspiegeln? Wenn der Pfarrer seine Kinder mit dem Tragen des „weißen Bandes“ abstraft, unterwerfen sie sich mit un­durchdringlichen Gesichtern: widerspruchs­los, doch hasserfüllt. Weiß ist auch das Band, mit dem er den pubertierenden Ältesten über Nacht ans Bett fesseln lässt. Demütigen und Bloßstellen heißen die hier angewandten Fol­termethoden. Die sanfte Fessel des weißen Bandes täuscht nur notdürftig über die wah­ren Gewaltverhältnisse, ein Geflecht aus Ritu­al, Aberglauben und Obrigkeitsdenken, hin­weg.Am Ende steht der Beginn des 1. Weltkrieges, die Vorfälle werden dadurch zur Nebensache. Doch sind sie nicht die Wurzeln zukünftiger Ereignisse?


25. November 2021
Pfarrhausmuseum
Lindenstraße 20 | 19357 Karstädt-Blüthen

17. Blüthener Gespräch
Ein Bischof in Blüthen?
Das missglückte Kidnapping des Balthasar

Peter Radziwill | Vortrag und Gespräch

Balthasar Rantzau wurde 1536 Bischof zu Lübeck. 1545 wurde er von seinem Gut Kaltenhof bei Lübeck entführt, um ein Lösegeld zu erlangen. Doch ein Lösegeld wurde nicht gezahlt und während der langen Verhandlungen wurde der Bischof von Ort zu Ort verschleppt, bis er schließlich starb, ohne die Freiheit wiedererlangt zu haben. Wo er aber gestorben ist und wo er begraben wurde, ist aber umstritten. Eine Version ist es, dass er  zuletzt in Stavenow gefangen war, dass er dort im April oder Mai 1547 gestorben ist und schließlich in Blüthen beigesetzt wurde. Weil aber die Entführer sowohl die Orte der Gefangenschaft geheim hielten, als auch Tod und Beisetzung des Bischofs verschleierten, damit sie ihre Lösegeldforderung weiter aufrecht erhalten konnten, wird es vielleicht auf immer ein Geheimnis bleiben, ob in Blüthen der bedeutende Bischof beerdigt wurde … es sei denn, man gräbt dort einmal nach. Beim Blüthener Gespräch soll aber nicht in der Kirche sondern in den Quellen gegraben werden, die sich wie ein Krimi lesen.


4. Dezember 2021
Kirche
19357 Karstädt-Blüthen

Chormusik zum Advent

Der Kammerchor „Musici fidelitatis“ singt am Samstag vor dem 2. Advent ein Adventskonzert in der Kirche zu Blüthen. Die „Musici fidelitatis“, was mit „treue oder tüchtige Musiker“ übersetzt werden kann, werden von dem Naumburger Kirchenmusikdirektor JanMartin Drafehn geleitet. Auf dem Programm steht geistlich Adventsmusik vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

im Zusammenwirken mit der Kirchengemeinde Blüthen