Hurra, die Welt geht unter

Krankheiten, Klimawandel, Krisen
Leben wir in apokalyptischen Zeiten?
Peter Radziwill | Vortrag und Gespräch

Hieronymus Bosch (um 1450 – 1516), Weltgerichtstriptychon (1485 – 1505)

„Hurra die Welt geht unter“ besingt die Berliner Hip-Hop-Formation K.I.Z. die die Apokalypse.1 Hurra, denn endlich ist all das vorbei, was das Leben vor dem Weltuntergang schwer machte. „Ein neuer Himmel und eine neue Erde“, so heißt es im biblischen Buch der Johannes-Offenbarung.

Heute gibt es nicht wenige Menschen, die Furcht haben, vor dem, was kommt: Krankheiten wie der Coronavirus, der Klimawandel, Wirtschaftskrisen oder ein neuer globaler Krieg machen das Ende der gegenwärtigen Welt denkbar. Zudem gibt es Gruppen und Parteien, die diese Angst nutzen wollen, um die liberale, offene und demokratische Gesellschaft zu zerstören.

Zweifellos gibt es heute – wie schon immer in der Weltgeschichte – viele Krisen. Leben wir also in apokalyptischen Zeiten? Können wir die Welt noch vor der Zerstörung retten oder werden wir erfahren, dass die Krisen überwunden werden und zu einer „neuen Welt“ führen? 

Perspektiven aus Religion, Geschichtsphilosophie und Wissenschaft wollen zum Denken und Handeln anregen und Mut machen, so wie es schon Friedrich Hölderlin wusste:

„Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.“2

Donnerstag 24. September 18.00 Uhr
Pfa
rrhausmuseum

Lindenstraße 22 | 19357 Karstädt-Blüthen
evtl auch coronabedingt in der Alten Scheune nebenan


1 https://youtu.be/XTPGpBBwt1w.

2 Friedrich Hölderlin (1770 – 1843), Patmos (1803).